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3D-Drucker Metall Laser Sintering
Wettbewerbsfähigkeit erhalten und in die Zukunft investieren

3D-Drucker kaufen oder mit einem Dienstleister arbeiten?

Die additive Fertigung ist im Gespräch, in Fachzeitschriften und Medien lassen sich diverse Erfolgsbeispiele aus unterschiedlichsten Branchen nachlesen. Es dürfte inzwischen klar geworden sein, dass dieser Trend nicht ignoriert werden kann, wenn man wettbewerbsfähig bleiben möchte. Doch wie gelingt der Einstieg in den 3D-Druck?

Die Vorteile von 3D-Druck sind bekannt. Es können Bauteile mit komplexen Geometrien hergestellt oder mehrere Bauteile in einem konsolidiert werden. Auch eine Reduktion von Gewicht der Bauteile oder komplett individuelle Bauteile sind möglich. Zudem kann nur ein Einzelstück – oft ein Prototyp – produziert werden oder auch kleine, mittlere und größere Serien. Doch wie gelangt man zum 3D-Druck Teil. Lohnt es sich eine Industrie 3D-Drucker für eine sechsstellige Summe anzuschaffen? Oder ist es sinnvoller, mit einem Dienstleister zusammen zu arbeiten?

 

Informationen zur Entscheidungsfindung beim Einstieg in den 3D-Druck

Bei der Analyse, ob sich eine Anschaffung eines 3D-Druckers lohnt, müssen unter anderem folgende Themen betrachtet werden:

  • Welche Technologie/welches Material wird benötigt?
  • Welcher 3D-Drucker ist geeignet und wie hoch ist die Investition?
  • Wie hoch sind die Betriebskosten?
  • Wie schnell und professionell reagiert der Service Support bei einem Anlagenstillstand?
  • Kann ein 3D-Drucker ausgelastet werden, d.h. werden entsprechend viele Bauteile einer einzigen Technologie benötigt? Oder werden Bauteile in verschiedensten Technologien und Materialien benötigt?
  • Wie viele Teile müssen produziert werden, bis sich die Investition gelohnt hat, ein Return-on-Investment erzielt werden kann?
  • Wie lange dauert es, bis sich ein Mitarbeitender des eigenen Unternehmens in die Technologie eingearbeitet hat und brauchbare Bauteile hergestellt werden?
  • Wie schnell entwickelt sich die Technologie weiter? D.h. kommt in wenigen Monaten bereits ein Drucker auf den Markt mit deutlicher höherer Effizienz?

 

Bei einer solchen Analyse wird sich – besonders bei kleineren oder mittelgroßen Unternehmen – oft herausstellen, dass einerseits die Investition sehr hoch ist und andererseits einiges an Zeit und Ressourcen benötigt wird, bis gebrauchsfähige Teile produziert werden können. Ein Vorteil der Produktion im eigenen Unternehmen ist, dass die Teile sofort nach dem Druck verfügbar sind und man den Prozess in- und auswendig kennt.

 

Ein Nachteil ist die Einschränkung in Bezug auf zur Verfügung stehenden Materialien. Zudem besteht das Risiko, das die Technik veraltet ist, bevor sich die Investition gelohnt hat. Mit einer neuen Technologie, die sich rasend schnell weiter entwickelt ein wichtiger Aspekt, der nicht außer Acht gelassen werden darf.

 

Bleibt man wettbewerbsfähig in Bezug auf 3D-Druck Fachwissen ohne eigenen 3D-Drucker?

Jellypipe Plattform V3 Materialassistent

Falls der Entscheid gefällt wird, dass sich ein eigener 3D-Drucker nicht lohnt, weil die benötigten Stückzahlen zu klein sind oder die Investition zu teuer, so wird man 3D-Druck Teile bei einem Dienstleister einkaufen. Damit stellt sich allerdings die Frage, wie das Unternehmen wettbewerbsfähig bleibt und genügend Fachwissen in der additiven Fertigung aufbaut. Da gilt es zu beachten, dass bei der Zusammenarbeit mit einem Dienstleister nur das Fachwissen zur Bedienung der Maschine, des 3D-Druckers und des eigentlichen Produktionsprozesses wegfällt. Sie werden nicht im Detail wissen, wie Bauteile technisch in einem Bauraum platziert werden (wie das sogenannte „Nesting“ erfolgt). Oder was Sie tun müssen, wenn ein Drucker den 3D-Druckprozess aufgrund eines Fehlers unterbricht. Doch wie relevant ist dieses Fachwissen in Bezug auf die Zukunftsfähigkeit Ihres Unternehmens?

Diese Fragen können Sie nur für sich selbst beantworten. Einige Hinweise dazu: Die wichtigsten Aspekte bei der additiven Fertigung sind einerseits das Erkennen von Anwendungen, die Potential haben und durch 3D-Druck wirtschaftlicher werden. Und andererseits das Fachwissen, um diese Bauteile, Baugruppen und Anwendungen so zu konstruieren, dass das Potential genützt wird und diese druckbar sind. Zudem sollte man sich mit den wichtigsten Technologien, Materialien und deren Vor- und Nachteilen auskennen für die Konstruktion von Teilen. Mit einer größeren Auswahl werden Sie verschiedenste Anwendungen kennen lernen und sich so ein breites Fachwissen aneignen. Ein Vorteil, denken Sie nicht auch?

Wie groß ist der Aufwand für den Einstieg in 3D-Druck mit einem Dienstleister?

Notizblock

Wenn Ihr Unternehmen in der Evaluationsphase ist, und der Entscheid gefällt wurde, mit einem Dienstleister zusammen zu arbeiten, stellt sich trotzdem die Frage, wie groß der Aufwand ist, bis man wirklich starten kann.

Falls Sie für den Eigenbedarf in Ihrem Unternehmen 3D-Druck Bauteile benötigen, können Sie diese bei einem Dienstleister wie Jellypipe einkaufen und erhalten dort im Idealfall auch entsprechende Beratung. (Bei Jellypipe durch die sogenannten Solution Partner). Damit können Sie sich Bauteil für Bauteil die Erfahrung aneignen.

Falls Sie Ihren Kunden 3D-Druck Teile verkaufen möchten, benötigen Sie eine etwas längere Vorlaufzeit. Mit Jellypipe und einem Store von Jellypipe haben Sie jedoch den Vorteil, dass Sie von unserem Ingenieur-Team Support erhalten in Bezug aufs 3D-Druck Fachwissen und von den Verantwortlichen aus Verkauf und Marketing in Bezug auf die Kundengewinnung und -betreuung. Aus Erfahrung wissen wir natürlich, wie viel Zeit und Ressourcen sowas in Anspruch nimmt. Wenn Sie bereit sind, einen Mitarbeitenden für den 3D-Druck einzusetzen und sich Fachwissen anzueignen, dann sind Sie innert wenigen Wochen startklar. Und für technisch knifflige Fragen, die Sie natürlich korrekt beantworten sollen, können Sie jederzeit auf uns zurückgreifen. Bis Sie in Ihrem Unternehmen so weit sind, und alle Fragen selbst beantworten können.

Wie funktioniert der 3D-Druck bei Jellypipe?

Als kleine Übersicht möchten wir Ihnen hier noch die verschiedenen Rollen und Modelle bei Jellypipe erklären:

  • Kunden (Bauteile fürs eigene Unternehmen bestellen): Sie benötigen für Ihr Unternehmen 3D-Druck Bauteile? Diese können Sie auf einem Store eines unserer Solution-Partner einkaufen
  • Solution Partner (3D-Druck an Ihre Kunden verkaufen): Als sogenannter Solution Partner haben Sie einen Store auf der Jellypipe Plattform. Ihre bestehenden Kunden und jede andere Person können bei Ihnen auf dem Store Bauteile einkaufen. Sie bieten Beratung und unterstützen Ihre Kunden rund um den 3D-Druck. Es gibt auch ein Modell für Solution Partner mit eigenem 3D-Drucker.
  • Print Partner (Drucken fürs Netzwerk): Als Print Partner drucken Sie Bauteile für Jellypipe. Print Partner werden durch Jellypipe sorgfältig ausgewählt, müssen definierte Qualitäts-Standards und Prozesse erfüllen und werden regelmäßig auditiert.

 

Mehr nachlesen über die Partner-Modelle können Sie hier: Solution Partner werden. Übrigens: es gibt auch gemischte Modelle für Solution Partner, die einen eigenen Drucker haben, aber das Sortiment erweitern möchten. Fragen Sie uns an!

Wir hoffen, dass Sie schon bald in den 3D-Druck einsteigen und wünschen Ihnen viel Erfolg.

Ihr Jellypipe-Team

Autor

Dominik Estermann
Chief Executive Officer

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