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Additives Fertigungsverfahren für Kunststoffe

Selective Absorption Fusion (SAF)

Additives Fertigungsverfahren SAF für langlebige, stabile Kunststoffteile.

Bauraum

315 x 208 x 293 mm

Anwendungen

  • Serienproduktionen
  • Ersatzteilproduktion
  • Endverbraucherteile

Vorteile

  • Für Kunststoff-Bauteile mit sehr hoher Langlebigkeit und Verfügbarkeit (Reduktion von Ausfallzeiten)
  • Für Serienfertigung von Bauteilen  (wirtschaftlicher als andere additive Verfahren)

Bei der SAF-Technologie wird auf das Material-Pulver ein infrarot-sensitiven Hig Absorbtion Fluid aufgetragen und dieses dann mit Druckköpfen zum Bauteil verschmolzen. Dies funktioniert im Detail wie folgt:

Das Pulver des entsprechenden Materials wird mit dem Pulvermanagement-System BigWaveTM für jede neue Druckschicht sehr gleichmässig über das gesamte Druckbett verteilt. Mit piezo-elektrischen Druckköpfen wird dann das infrarot-sensitive HAF (High Absorbtion Fluid) gezielt dort auf das Pulver gegeben, wo das Pulver später zum Bauteil geschmolzen werden soll. Am Ende wird dann diese Schicht einer Infrarotstrahlung ausgesetzt, was dazu führt, dass der Bereich schmilzt und sich verbindet, wo das HAF aufgetragen wurde. Diese drei Schritte werden Schicht für Schicht wiederholt, bis das ganze Bauteil gedruckt ist.

Durch diese höchst exakt verteilten Pulverschichten werden lokale Überhitzungen des Materials verhindert. Damit werden eine homogene Materialeigenschaft und hohe Dimensionsstabilität der Bauteile sichergestellt. Zudem sorgt das BigWaveTM System dafür, dass überflüssiges Pulver direkt wieder zurückgeführt wird. Dies minimiert zum einen die thermische Belastung des Pulvers (optimiertes Powder Aging) und benötigt andererseits insgesamt weniger Pulver. Ersteres hat einen positiven Einfluss auf die mechanischen Bauteileigenschaften und zweiteres senkt die Betriebskosten des additiven Fertigungsverfahrens.